
-
Weltkriegsbombe auf Baggerschiff in Koblenz entschärft
-
Vier Katzen bei Freigang vergiftet: Ermittlungen in Baden-Württemberg
-
Bundeskartellamt gibt grünes Licht für deutsch-französisches Panzerprojekt
-
Schwarz-rote Rentenpläne: Wirtschaftweiser warnt vor deutlich steigenden Sätzen
-
Auftragseingang für Industriefirmen im Februar weitgehend stabil
-
Institut: Im Winter so wenig arktisches Meereis wie noch nie
-
Dividenden der Dax-Konzerne trotz rückläufiger Gewinne weiter auf Rekordniveau
-
Trump: Verhandlungen über Tiktok-Verkauf an Investoren kurz vor Abschluss - Offen für Zoll-Verhandlungen
-
Trump: Verhandlungen über Tiktok-Verkauf an Investoren kurz vor Abschluss
-
Kanada verkündet Zölle in Höhe von 25 Prozent auf bestimmte Autoimporte aus den USA
-
Trump über seine Zölle: "Der Patient lebt" - US-Handelsminister verhandlungsbereit
-
Trump über seine US-Zolloperation: "Der Patient lebt"
-
US-Defizit im Außenhandel im Februar knapp unter Rekordhoch
-
Hohe US-Zölle: Schweiz will vorerst auf Gegenmaßnahmen verzichten
-
Aufsichtsbehörde nimmt von Prinz Harry gegründete Aids-Stiftung unter die Lupe
-
Zölle: Europäische Bauern fordern Gespräche und warnen vor Handelskrieg
-
Im ersten Quartal Rüstungsexporte von 1,5 Milliarden Euro genehmigt
-
US-Zölle auf Autoimporte: Stellantis schließt Fabrik in Kanada für zwei Wochen
-
Landwirtschaft: 28 Prozent der Arbeitskräfte sind Saisonarbeiter
-
Hohe Kosten: Verkehrsminister wollen Führerschein billiger machen
-
Linke will Hausaufgaben abschaffen - wegen Gefahr sozialer Spaltung
-
Neuzulassungen im März weiter rückläufig - E-Autos im Aufwind - Tesla stürzt ab
-
Deutsche Wirtschaft kritisiert Zolloffensive von Donald Trump scharf
-
Hessisches Sozialgericht: Bauarbeiter normalerweise abhängig beschäftigt
-
Als terroristisch eingestufte Onlineinhalte: BKA ordnet 2024 mehr Entfernungen an
-
Zwei Klagen in den USA gegen Starbucks wegen Verletzungen durch heißen Kaffee
-
EuGH-Gutachten: Entzug von Sendelizenz in Ungarn Verstoß gegen EU-Recht
-
Studie: Deutschlandticket führt zu Verlagerung vom Auto auf die Schiene
-
Habeck zu Zöllen: EU-Reaktion ist vorbereitet und Trump muss sie spüren
-
Scholz nennt Trumps US-Zölle "Anschlag" auf die globale Handelsordnung
-
Von der Leyen kündigt Reaktion auf Trumps Zölle an - Tür für Verhandlungen offen
-
Paritätischer fordert bundesweites "Deutschlandticket Sozial" für 25 Euro
-
Australien erlebt heißeste zwölf Monate seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Börsen in Europa öffnen nach Trumps Zollankündigung mit deutlichen Verlusten
-
Statistik: Junge Frauen schneiden in Schule und Studium besser ab als junge Männer
-
Ostbeauftragter Schneider dringt auf mehr Geld für abgehängte Regionen
-
Zahl der Schwangerschaftsabbrüche im vergangenen Jahr nahezu unverändert
-
US-Zollankündigungen: Habeck warnt vor weltweit massivem Schaden
-
Von der Leyen: Trump-Zölle "schwerer Schlag für die Weltwirtschaft"
-
EU-Parlament stimmt über Aufschub von Lieferkettengesetz ab
-
Furcht vor Handelskrieg: Trump kündigt 20-Prozent-Zölle für die EU an
-
US-Medien: Tech-Konzern Amazon gibt Angebot für Kauf von Tiktok ab
-
Bericht: Musk wird sich bald aus Rolle in Trump-Regierung zurückziehen
-
Deutschland erhöht Hilfen für Weltgesundheitsorganisation - Konferenz in Berlin
-
Neue Nintendo-Konsole Switch 2 kommt am 5. Juni in den Verkauf
-
Ministerin: Trumps Politik ist "Chance für den Forschungsstandort Deutschland"
-
Veganuary: Menschen vermissen vor allem Käse und Eier
-
Tesla: Weltweiter Absatz im ersten Quartal um 13 Prozent gesunken
-
Bitkom: Menschen in Deutschland lagern 195 Millionen alte Handys zu Hause
-
Wegen Haltung zu Gewerksschaften: Schwedischer Versicherer verkauft Tesla-Anteile

US-Behörde: Starship-Rakete von SpaceX muss für Untersuchung am Boden bleiben
Die Starship-Rakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX muss nach einem dramatischen Testflug vorerst am Boden bleiben. Das entschied die US-Luftfahrtbehörde FAA am Freitag und wies das Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk an, eine Untersuchung vorzunehmen. Zuvor war bei einem Testflug die obere Raketenstufe über der Karibik explodiert.
"Die FAA arbeitet mit SpaceX und den betroffenen Behörden zusammen, um Sachschäden auf den Turks- und Caicosinseln" in der Karibik zu bestätigen, fügte die US-Behörde hinzu. Es habe keine Berichte über Verletzte gegeben.
Am Donnerstag hatte die FFA erklärt, dass sie Flugzeuge um ein Gebiet herum geleitet habe, in dem "Trümmer von Raumfahrzeugen" niedergegangen seien. Auf der Flugverfolgungswebsite Flight Aware war zu sehen, wie mehrere Flugzeuge über dem Atlantik nahe den Turks- und Caicosinseln ihren Kurs änderten.
Gemäß dem Verfahren muss SpaceX nun eine Untersuchung des Vorfalls vornehmen und Korrekturmaßnahmen vorlegen, welche die FAA prüfen wird, bevor sie entscheidet, ob die Rakete wieder eingesetzt werden darf.
SpaceX kann auch bereits vor Abschluss der Untersuchung einen Antrag auf Wiederaufnahme des Flugbetriebs stellen, wenn das Unternehmen vorweisen kann, dass es vorbeugende Maßnahmen ergriffen und die öffentliche Sicherheit durch den Vorfall nicht gefährdet hat.
Bei dem Testflug der Riesenrakete am Donnerstag war SpaceX erneut das Wiederauffangen der unteren Raketenstufe gelungen - die obere Stufe explodierte jedoch über dem Atlantik. Erst verlor das SpaceX-Team den Kontakt zur oberen Raketenstufe, später bestätigte das Unternehmen, dass es zu einer "schnellen außerplanmäßigen Demontage" gekommen sei - eine beschönigende Umschreibung für eine Explosion.
Die Mega-Rakete Starship hob um 16.37 Uhr (Ortszeit, 23.37 Uhr MEZ) vom Weltraumbahnhof Starbase im südtexanischen Boca Chica ab. Wie aus der Live-Übertragung hervorging, verlangsamte die untere Stufe mit dem Namen Super Heavy etwa sieben Minuten nach dem Start ihren Flug, dann glitt sie zurück zur Abschussrampe und wurde von mechanischen Armen am Startturm aufgefangen. Das Wiederauffangen war SpaceX bisher nur ein Mal, beim Testflug im Oktober, gelungen und sorgte für Applaus und Jubel beim Team am Boden.
Doch der Triumph war von kurzer Dauer: Kurz nach dem spektakulären Auffangmanöver der Antriebsstufe bestätigten die Kommentatoren der Live-Übertragung, dass die obere Stufe aufgrund einer Antriebsanomalie verloren gegangen sei.
Nutzer im Onlinedienst X teilten dramatische Aufnahmen, die zeigen sollen, wie die obere Raketenstufe beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre auseinanderbrach.
"Erfolg ist ungewiss, aber Unterhaltung ist garantiert", schrieb Musk bei X und teilte dazu eines der Videos. Die Ursache der Explosion sei offenbar ein "Sauerstoff-/Treibstoffleck" gewesen, fügte er hinzu. SpaceX werde Gegenmaßnahmen ergreifen.
SpaceX verfolgt mit Starship das Ziel, eine vollständig wiederverwendbare und damit kostengünstigere Rakete für künftige Weltraum-Missionen zu bauen. Das Starship-Raketensystem besteht aus einer 70 Meter hohen ersten Antriebsstufe namens Super Heavy und einer 50 Meter hohen Raumfähre namens Starship mit zusätzlichen Antrieben.
Es handelt sich um die bisher leistungsstärkste Rakete, sie soll nach Musks Plänen in wenigen Jahren bemannte Missionen zum Mars ermöglichen. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will Starship als Mondelandefähre nutzen.
Ebenfalls am Donnerstag war die neue Rakete New Glenn des US-Raumfahrtunternehmens Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos zu ihrem ersten Testflug gestartet. New Glenn erreichte wie geplant eine Erdumlaufbahn, die Rückkehr der wiederverwendbaren Antriebsstufe zur Erde klappte im ersten Anlauf allerdings nicht.
Mit New Glenn will Blue Origin in den lukrativen Markt für Orbitalraketen einsteigen - und SpaceX Konkurrenz machen. Damit verschärft sich die Rivalität zwischen Musk, dem reichsten Menschen der Welt, und Bezos, dem zweitreichsten.
Musk hatte Bezos nach dem Testflug der New Glenn bei X dazu gratuliert, "die Erdumlaufbahn beim ersten Versuch erreicht" zu haben. Bezos wünschte Musk "und dem gesamten SpaceX-Team" vor dem Starship-Testflug "viel Glück". Der scheidende Nasa-Chef Bill Nelson gratulierte SpaceX zum Wiederauffangen der Antriebsstufe und fügte hinzu: "Raumfahrt ist nicht einfach."
Y.Ibrahim--CPN