
-
Erste deutsche Astronautin auf der Erde zurück
-
Anklage gegen Russell Brand wegen Vergewaltigung erhoben
-
Trump-Zölle: US-Notenbankchef warnt vor Inflation und Wirtschaftsflaute
-
Trump-Zölle: China reagiert mit Gegenzöllen auf US-Importe
-
Abriss von maroder Brücke: Berliner Ringbahn soll ab Ende April wieder fahren
-
Abriss von maroder Brücker: Berliner Ringbahn soll ab Ende April wieder fahren
-
Polizei in Darmstadt fängt Affen in Wald mit Banane ein
-
Nach neuen US-Aufschlägen: China verhängt weitere Zölle von 34 Prozent auf US-Waren
-
Rutte: Handelsstreit sollte nicht Diskussionen um Sicherheit beeinträchtigen
-
Elton John sieht in neuem Album "einen Neubeginn für mich"
-
Warnungen vor Digitalsteuer als Vergeltung für Trumps Zölle
-
Scheidender Ostbeauftragter fordert mehr Beachtung für strukturschwache Regionen
-
Umfrage: Mehrheit der Deutschen für Rückkehr zur Atomkraft
-
"Poor Things"-Regisseur Lanthimos darf nicht auf der Akropolis drehen
-
Schockwelle durch Trumps Zölle erfasst weiterhin die Weltmärkte
-
Weltkriegsbombe auf Baggerschiff in Koblenz entschärft
-
Vier Katzen bei Freigang vergiftet: Ermittlungen in Baden-Württemberg
-
Bundeskartellamt gibt grünes Licht für deutsch-französisches Panzerprojekt
-
Schwarz-rote Rentenpläne: Wirtschaftweiser warnt vor deutlich steigenden Sätzen
-
Auftragseingang für Industriefirmen im Februar weitgehend stabil
-
Institut: Im Winter so wenig arktisches Meereis wie noch nie
-
Dividenden der Dax-Konzerne trotz rückläufiger Gewinne weiter auf Rekordniveau
-
Trump: Verhandlungen über Tiktok-Verkauf an Investoren kurz vor Abschluss - Offen für Zoll-Verhandlungen
-
Trump: Verhandlungen über Tiktok-Verkauf an Investoren kurz vor Abschluss
-
Kanada verkündet Zölle in Höhe von 25 Prozent auf bestimmte Autoimporte aus den USA
-
Trump über seine Zölle: "Der Patient lebt" - US-Handelsminister verhandlungsbereit
-
Trump über seine US-Zolloperation: "Der Patient lebt"
-
US-Defizit im Außenhandel im Februar knapp unter Rekordhoch
-
Hohe US-Zölle: Schweiz will vorerst auf Gegenmaßnahmen verzichten
-
Aufsichtsbehörde nimmt von Prinz Harry gegründete Aids-Stiftung unter die Lupe
-
Zölle: Europäische Bauern fordern Gespräche und warnen vor Handelskrieg
-
Im ersten Quartal Rüstungsexporte von 1,5 Milliarden Euro genehmigt
-
US-Zölle auf Autoimporte: Stellantis schließt Fabrik in Kanada für zwei Wochen
-
Landwirtschaft: 28 Prozent der Arbeitskräfte sind Saisonarbeiter
-
Hohe Kosten: Verkehrsminister wollen Führerschein billiger machen
-
Linke will Hausaufgaben abschaffen - wegen Gefahr sozialer Spaltung
-
Neuzulassungen im März weiter rückläufig - E-Autos im Aufwind - Tesla stürzt ab
-
Deutsche Wirtschaft kritisiert Zolloffensive von Donald Trump scharf
-
Hessisches Sozialgericht: Bauarbeiter normalerweise abhängig beschäftigt
-
Als terroristisch eingestufte Onlineinhalte: BKA ordnet 2024 mehr Entfernungen an
-
Zwei Klagen in den USA gegen Starbucks wegen Verletzungen durch heißen Kaffee
-
EuGH-Gutachten: Entzug von Sendelizenz in Ungarn Verstoß gegen EU-Recht
-
Studie: Deutschlandticket führt zu Verlagerung vom Auto auf die Schiene
-
Habeck zu Zöllen: EU-Reaktion ist vorbereitet und Trump muss sie spüren
-
Scholz nennt Trumps US-Zölle "Anschlag" auf die globale Handelsordnung
-
Von der Leyen kündigt Reaktion auf Trumps Zölle an - Tür für Verhandlungen offen
-
Paritätischer fordert bundesweites "Deutschlandticket Sozial" für 25 Euro
-
Australien erlebt heißeste zwölf Monate seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Börsen in Europa öffnen nach Trumps Zollankündigung mit deutlichen Verlusten
-
Statistik: Junge Frauen schneiden in Schule und Studium besser ab als junge Männer

Stromausfall: Schließung von Londoner Flughafen zieht massive Störungen nach sich
Reisechaos für Passagiere weltweit: Der Londoner Flughafen Heathrow ist wegen eines Stromausfalls infolge eines Feuers in einem Umspannwerk am Freitag ganztägig geschlossen worden. Der Betrieb werde bis Mitternacht ausgesetzt, erklärte der Flughafenbetreiber. Die Schließung des Großflughafen sorgte weltweit für Störungen im Flugverkehr, mehrere Flüge mussten umgeleitet werden. Die Anti-Terror-Polizei übernahm Ermittlungen zu dem Brand, erklärte aber, dass es bislang keine Anzeichen einer vorsätzlichen Tat gebe.
Heathrow wird laut der Website Flightradar24 aus etwa 80 Ländern angeflogen, mindestens 1351 Flüge waren demnach von der Schließung betroffen. Der Flughafenbetreiber rechnet auch für die kommenden Tage mit "erheblichen Störungen". Der britische Energieminister Ed Miliband versicherte angesichts von Fragen nach der "Resilienz" des Flughafens, die Regierung werde alles ihr Mögliche tun, um den Flughafen schnell wieder mit Strom zu versorgen.
Grund für den Stromausfall war Behördenangaben zufolge ein größerer Brand im Westen Londons, der inzwischen nach Feuerwehrangaben unter Kontrolle gebracht wurde. Die Londoner Feuerwehr war nach eigenen Angaben am Donnerstagabend um kurz nach Mitternacht zu einem Feuer in einem Umspannwerk in Hayes im Bezirk Hillingdon des Großraums London gerufen worden. Demnach kämpften 70 Feuerwehrleute und zehn Löschfahrzeuge gegen den Brand; rund 150 Menschen mussten aus umliegenden Häusern evakuiert werden.
Rund 120 Flugzeuge waren laut Flightradar24 gerade in der Luft, als die Schließung des Flughafens verkündet wurde. Der Londoner Flughafen Gatwick erklärte, einige der Flüge nach Heathrow zu übernehmen. Andere wurden zu den Flughäfen in Shannon im Südwesten Irlands, nach Frankfurt und an den Pariser Flughafen Charles de Gaulle umgeleitet.
"Knapp 100 Flüge finden täglich zwischen einem deutschen Flughafen und London-Heathrow statt", von denen einige sicherlich umgeleitet werden könnten, erklärte der Hauptgeschäftsführer des deutschen Flughafenverband ADV, Ralph Beisel. Der ADV rechne aber mit über 50 Flügen und rund 9000 betroffenen Passagieren, die aufgrund des Stromausfalls in Heathrow nicht fliegen können.
Betroffene Fluggäste hatten Schwierigkeiten, eine Alternative zu finden. Die 42-jährige Talia Fokaides hätte am Morgen von Heathrow nach Athen fliegen sollen. Als sie die Nachricht von der Schließung hörte, war sie stattdessen für den Kauf eines neuen Tickets direkt zum Flughafen Gatwick geeilt. Ihre Mutter habe später am Tag eine Operation am offenen Herzen, sagte sie. "Ich muss einfach da sein."
Unterdessen erklärte die Londoner Metropolitan Police, ihre Anti-Terror-Einheit leite "in Anbetracht des Standorts des Umspannwerks und der Auswirkungen des Vorfalls auf die kritische nationale Infrastruktur" die Ermittlungen zum Feuer. Bislang gibt es aber laut Polizei keinen Hinweis auf Fremdeinwirkung
Der Chef des Internationalen Luftfahrtverbands Iata, Willie Walsh, erhob Vorwürfe gegen den Flughafen selbst: "Wie kann es sein, dass kritische Infrastruktur - von nationaler und globaler Bedeutung - vollkommen abhängig ist von einer einzigen Stromquelle ohne Alternative?", fragte Walsh im Onlinedienst X. "Wenn das der Fall ist - wie es scheint - dann ist es ein klares Planungsversagen des Flughafens."
Energieminister Miliband sagte im Interview mit dem Sender Sky News, es habe zwar einen Notstromgenerator gegeben, doch dieser sei ebenfalls vom Feuer in Mitleidenschaft gezogen worden. Luftfahrtberater Philip Butterworth-Hayes schätzte die Kosten für Flughafen und Fluggesellschaften auf umgerechnet mehr als 59 Millionen Euro.
Der 1946 eröffnete Londoner Heathrow ist der größte Flughafen Europas mit mehr als 80 Millionen Passagieren pro Jahr. Laut dem Flughafenbetreiber gibt es täglich rund 1300 Starts und Landungen. Heathrow liegt 25 Kilometer westlich des Londoner Stadtzentrums und bedient 200 Ziele in mehr als 80 Ländern. Zu den wichtigsten Flugzielen im vergangenen Jahr gehörten Dublin, Los Angeles, Madrid und New York.
St.Ch.Baker--CPN